Learning Journey Konzept

Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeit zu vergleichen und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind.

Titel Learning Journey Konzept

Warum eine Learning Journey?

Die Ansprüche an zeitgemäßes Lernen sind sowohl von Seiten der Unternehmen als auch seitens lernender Mitarbeiter komplex und herausfordernd. Organisationen wünschen sich, dass ihre Mitarbeiter schnell, flexibel und kompetent notwendige Veränderungen im Unternehmen mittragen und umsetzen. Die Mitarbeiter streben ein Lernen on Demand – also genau das lernen, was ich gerade benötige – an, erwarten Praxisrelevanz des Lernthemas und flexible Lernmöglichkeiten in Zeit und Raum. All diese Bedürfnisse erfordern eine ganzheitliche, mehrdimensionale sowie durch Selbstorganisation und Transferschnittstellen gekennzeichnete Lernumwelt.

Face-to-Face-Formate wie Workshops, Meetings, Gespräche, digitale Formate wie Lernmodule, Learning-Nuggets, Videos, Podcasts und traditionelle Lerntools wie Seminare, Bücher, Skripte etc. bilden eine Vielfalt von Wissensdaten und Wissenstransfervarianten ab.

Doch WAS und WIE und in WELCHEM Umfang soll nun Lernen erfolgen? Wer die Wahl hat – hat die Qual. Es ist bereits seit den 1980er Jahren erwiesen (Bob Eichinger, Center for Creative Leadership), Lernen funktioniert nach dem 70:20:10 Prinzip.

Nun, um das richtige Maß, den geeigneten Mix und den notwendigen Zeitrahmen sinnvoller Lernoptionen zu finden und diese erleb- und erfahrbar zu machen, dazu begeben wir uns auf die individuelle Learning Journey.

Wie funktioniert die Learning Journey in Praxi, im Unternehmen?

Stell dir vor, du planst mit deinen Freunden eine Backpacking-Tour.
Euer gemeinsames Ziel ist es, am Ende eurer Reise ein Kochbuch zu gestalten mit den faszinierendsten Rezepten aus aller Welt.

Wie würdest du vorgehen?

Zuerst einmal beginnen die Freunde, einzelne Reiseziele zu definieren. Dabei beachten sie besonders, wer war schon einmal an einem bestimmten Ort? Wer hat welche Erfahrungen? Wer hat welche Interessen und Wünsche? Danach legen sie individuelle Reiserouten fest. Nun weiß jeder, wohin er reist und welche Welt er erkundet. Damit die Reise am Ende den gewünschten Erfolg bringt, überlegen die Freunde noch, welche Utensilien sie wohl benötigen werden, welche Transportmittel sie benutzen können und mit welchen Hilfsmitteln sie ihre Entdeckungen, Eindrücke und Erlebnisse sammeln und dokumentieren. Darüber hinaus vereinbaren sie, wie sie sich während ihrer Reise austauschen können, Erlebnisse teilen und von den Tipps der anderen profitieren können.

Das spannende an solch einer Reise ist doch auch, dass man an unterschiedlichen Reisepunkten Menschen trifft, von deren Berichten man lernt und umgekehrt. Und du hast das bestimmt auch schon erlebt, du triffst an einem weit entfernten Ort jemanden gerade noch unbekannten und stellst plötzlich fest, ihr kommt aus der gleichen Heimatstadt … und schon teilt ihr gemeinsame Erfahrungen.

Am Ende der Reise treffen sich die Freunde wie vereinbart, um all ihre Erlebnisse, Erfahrungen und Mitbringsel im gemeinsamen Kochbuch „Faszinierende Rezepte aus aller Welt zum nachkochen“ zu kollektionieren und mit anderen zu teilen.

Entwicklungslevel_Learning_Journey

Und was hat das jetzt mit einer Learning Journey gemeinsam?

Das Prinzip, die Herangehensweise, die Intention. Die Learning Journey im beruflichen Kontext ist quasi die Backpacking-Tour durch die Unternehmens- und Wissenswelt. Alle beteiligten Touristen (Mitarbeiter) begeben sich auf ihre individuelle Route, um gemeinsam mit dem Unternehmen abgesteckte Ziele zu erreichen. Die Reisemittel, Reisemedien und Kommunikationstools stehen zur freien Nutzung zur Verfügung. Während der Learning Journey tauschen sich die beteiligten aus, teilen ihre Erfahrungen und Erlebnisse, lernen voneinander.

Das Besondere ist, sie haben die relative Freiheit, ihre eigene Reise zu gestalten. Und das bedeutet Selbstorganisation, Selbstmanagement, Motivation bis hin zu Begeisterung. Es bedeutet auch Vernetzen, Team- und Abteilungsübergreifendes Agieren, Offenheit und Transparenz, Veränderungsfähigkeit und -bereitschaft und führt zu Development und Transformation.

Was ist das Ziel einer Learning Journey?

In dem wir uns auf eine Reise begeben, öffnen wir den Blickwinkel. Jeder Mensch lernt aufgrund seiner Erfahrungen und durch Ausüben und Ausführen von Tätigkeiten, inwieweit die Art und Weise dessen, was er tut, eine Aussicht auf Gelingen mit sich bringt. Einmal gelungen, greifen wir erneut darauf zurück. Auf diese Weise entwickeln wir Routinen. Routinen geben uns Sicherheit und Komfort.
Veränderungen bedeuten, Routinen zu durchbrechen und Komfortzonen zu verlassen
.

Zeitgemäßes Lernen ermutigt zu neuen Wegen, neuen Erkenntnissen, neuen Betrachtungsweisen und verhilft zu neuen positiven Erlebnissen. In dem wir auf unserer Learning Journey diese Erlebnisse und Erfahrungen bewusst wahrnehmen, preisgeben und sie mit anderen teilen, schaffen wir neue Beziehungen, Netzwerke und Wissens-Sharepoints. Die Reflexion der einzelnen Lernschritte, Lernelemente und Lernerlebnisse während der Journey als auch danach sind ein wichtiger Bestandteil der Learning Journey.

Hieraus entstehen neue Sichtweisen, andere Entwicklungstendenzen und sogar Innovationen für die eigene Arbeit und schlussendlich für die Kultur und den Erfolg des Teams und der gesamten Organisation.

Wie entsteht Dein individuelles Angebot?

Titel Elearning
  1. Wir klären im Vorfeld, welches Thema für welche Zielgruppe aus welchem Grund entwickelt werden soll.
  2. Nach einer Bedarfsanalyse führen wir mit Dir ein erstes Orientierungsgespräch, um das Ziel, die Zielgruppe und die Rahmenbedingungen besser zu verstehen.
  1. Im Anschluss daran, betrachten und besprechen wir die notwendigen Prozesse und Abläufe und prüfen das ggf. vorhandene Material. So gelingt es uns ein Gefühl für die Komplexität zu erhalten.
  2. Im Ergebnis dieser 2. Phase stellen wir Dir unsere Empfehlung über mögliche Formate, Umfang und Leistungen zusammen und entwerfen Dir hierüber ein aussagekräftiges Angebot.
  1. Das Angebot ist die Grundlage für den anschließenden Einkaufsprozess. Hast Du dich für unser Angebot entschieden, erhältst Du von uns eine Auftragsbestätigung sowie eine Übersicht über das weitere Vorgehen und die nächsten konkreten Schritte.
  2. Nach Deiner Beauftragung bekommst Du von uns ein erstes Projektbriefing.
  1. Stehen alle Zeichen auf Grün, starten wir mit einem Projekt KickOff. Hier erhälst Du ein ausführliches inhaltliches Briefing mit klaren Verantwortlichkeiten, einer Teamaufstellung, einen Zeitplan (Ablauflaufplan) sowie Abstimmungseinheiten.
  2. Ist alles final abgesprochen, starten wir das Projekt.
  1. Jedes Lernprodukt benötigt ein Grobkonzept und ein Feinkonzept.
  2. Im Grobkonzept erarbeiten wir eine grobe Struktur mit Focus auf die Lernziele. Hierzu gestalten wir entsprechende Maßnahmen und Methoden, damit Du einen ersten Eindruck gewinnen kannst.
  3. Im Feinkonzept werden wir dann konkreter. Hier unterlegen wir alle Lerninhalte mit konkreten Maßnahmen, Formaten, Verantwortlichen und einem Design.
  1. Nach der Prüfung aller Inhalte und der Abnahme durch Dich ist das Training final fertig.
  2. Während der Trainingsdurchführung holen wir regelmäßig Feedback ein. Ebenfalls wird es nach dem Trainingsabschluss eine ausführliche Feedbackbesprechung geben. Somit gewinnen wir Daten zur Optimierung und Verbesserung.

Du hast Interesse und benötigst mehr Informationen?

Klicke dazu einfach auf den Button und suche Dir in unseren Kalender einen passenden Termin aus. Daten eintragen, fertig! Wir setzen uns dann zum gewünschten Termin mit Dir in Verbindung.